Lebenswerk

Name

Roland Hetzer

Geburtsdatum

17. Januar 1944

Geburtsort

Neuhammer/Sudetenland

1946/1947

Aussiedlung nach Augsburg und in verschiedene Lager und Ortschaften im Raum Augsburg

1950 - 1954

Volksschule Aystetten

1954 - 1963

Holbein-Oberrealschule, Augsburg, dort Abitur

1963 - 1964

Studium der Medizin, Universität Mainz

1964 - 1969

Studium der Medizin, Universität München

1969

Ärztliche Prüfung sowie Promotion zum Doktor der Medizin
Thema: "Hirndurchblutungsmeßung mit Xenon 133 - klinische Anwendung einer Clearance Methode" (Magna cum laude), Universität München

1969

Amerikanisches Examen (ECFMG), München

1969 - 1970

Medizinalassistent am Städtischen Krankenhaus Haunstetten/Augsburg (Chirurgie, Innere Medizin und Geburtshilfe)

August 1970

Approbation

Oktober 1970 - Mai 1971

Assistenzarzt an der Urologischen Klinik am Siebentischwald, Augsburg

seit Juni 1971

Wissenschaftlicher Assistent an der Chirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, MHH
Dort Facharztausbildung in den Kliniken für Thorax-, Herz - und Gefäßchirurgie, der Abdominal - und Transplantationschirurgie und der Unfallchirurgie.

seit Januar 1978

Oberarzt an der Klinik für Thorax-, Herz­- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover, MHH

März 1976 - Dezember 1977

Clinical Fellow in Cardiovascular Surgery am Pacific Medical Center, San Francisco und der Stanford University, Stanford, Kalifornien

1977

Amerikanisches Examen (FLEX), San Francisco

1977

Facharzt für Chirurgie

1979

Habilitation mit dem Thema „Experimentelle und klinische Beiträge zum Thema der chirurgischen Reperfusion des ischämischen Myokardinfarktes", MHH

1981

Teilgebietsbezeichnungen „Thorax- und Kardiovaskularchirurgie" und „Gefäßchirurgie"

1983

Außerplanmäßiger Professor und Professor (C2), MHH

Juli 1983

Erste Herztransplantation in Hannover, im Gefolge Aufbau des damals größten Herztransplantationsprogramms in Deutschland

1985

Berufung zum Universitätsprofessor (C4) der Freien Universität Berlin und Bestellung zum leitenden Arzt der Herzchirurgie und Ärztlichen Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin 

seit 1995

Universitätsprofessor (C4) der Humboldt Universität zu Berlin

seit 01. Januar 1986

Ausübung dieser Tätigkeit mit dem Aufbau des Deutschen Herzzentrums Berlin, insbesondere der Chirurgischen Abteilung. Seit 1988 hat das Deutsche Herzzentrum Berlin seine geplante volle Kapazität auf mehr als 5000 operative Eingriffe, davon rund 3500 mit Herz-Lungen­-Maschinen jährlich gesteigert. Oktober 2004 wurde die 50.000. Operation am offenen Herzen durchgeführt (2014: mehr als 76000) Gesamtes Spektrum der Herzchirurgie (Koronare  Herzkrankheit, Herzklappen, gesamte Aorta etc). 

Seit 1988 Einrichtung einer zunächst nicht geplanten Abteilung für Kinderkardiologie als Voraussetzung für die Aufnahme eines Programmes der operativen Behandlung, insbesondere im Säuglings- und Kleinkindesalter. Dieses ist eines der größten in Deutschland geworden mit jährlich mehr als 500 Operationen bei angeborenen Herzfehlern. 

Eingeschlossen ins operative Programm ist auch die Herztransplantation mit mittlerweile über 1800 Transplantationen, damit das größte in Deutschland und eines der 4-5 größten weltweit. Hinzunahme eines Programmes für Lungentransplantationen seit 1990. Bisher 500 Lungentransplantationen und mehr als 100 kombinierte Herz- und Lungentransplantationen.

Etwa die Hälfte der Patienten kam ursprünglich aus Berlin und die andere Hälfte aus den alten Bundesländern. Seit der „Wende" kommen die Patienten zunehmend aus Berlin und seinem natürlichen Umland, aus allen Teilen Europas und von Übersee.

seit 1987

Implantation von künstlichen Herzen und Herzunterstützungssystemen (VAD) mit jetzt 2300, der größten Zahl weltweit. Zahlreiche Erstoperationen (zum Beispiel VAD bei Kindern, Rotationspumpen, etc). Initiierung der Firma Berlin Heart, der einzigen in der Herstellung von VAD für die Langzeitanwendung in Europa.

1987

Gründung der Akademie für Kardiotechnik in Berlin, der ersten Ausbildungsinstitution in Deutschland. Den Beruf des Kardiotechnikers gab es damals offiziell nicht. Technisch interessierte Pflegekräfte wurden im Operationssaal angelernt und übernahmen dann die Steuerung der Herz-Lungen-Maschine. 1990 wurde dann die Berufsbezeichnung „Kardiotechniker" staatlich anerkannt. Seit der Gründung wurden ca. 350 Absolventen erfolgreich ausgebildet. Neben der Ausbildung als Kardiotechniker gibt es seit 2008 in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule den Studiengang „Bachelor of Science Cardiovascular Perfusion".

Entwicklung der Hybrid-Chirurgie mit jetzt 2 Operationssälen, eines umfangreichen Programms von TAVI (transaortic valve implantation) und MIC (Minimal invasive Chirurgie) sowie Kathetervermittelte Mitralrekonsturktion (Mitraclip) . 

Absolvierung der studentischen Lehrverpflichtung für Herzchirurgie am Klinikum Steglitz und Lehrveranstaltungen für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Virchow Klinikum der Charite in Vorlesungen, Visiten, Kursen und Prüfungen seit 1986.

1990 

Visiting Professor in Cardiothoracic Surgery bei David Sabiston, Duke University, Durham, North Carolina, USA

2003

Visiting Professor am Baylor College of Medicine bei M.E. DeBakey, Houston, Texas, USA

seit 01.10.1998

Zusätzlich Ärztlicher Direktor des Herzzentrums Cottbus

2012

Emeritierung als Professor der Charite

30.09.2014

Beendigung der Funktionen am Deutschen Herzzentrum Berlin

seither ärztliche Tätigkeit am Cardio Centrum Berlin (CCB) und an der Angioklinik Berlin

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